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Cybersecurity ist heute wichtiger denn je - 7 Tipps für mehr Cybersicherheit in der Praxis.

Die Digitalisierung hat uns den Arbeitsalltag in vielen Bereichen wesentlich erleichtert – so auch in der Zahnmedizin. Die moderne Zahnarztpraxis ist heute digital und Softdent bietet maßgeschneiderte Lösungen zur Verwaltung und Steuerung Ihrer Zahnarztpraxis, die Ihnen Arbeitsprozesse in der Ordination wesentlich erleichtern.

Doch die Digitalisierung hat auch ihre Schattenseiten. Cyberangriffe werden immer häufiger. Warum diese nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Zahnärzte ein Risiko darstellen und welche Maßnahmen gesetzt werden können,  erklären wir Ihnen in diesem Beitrag.   

Warum das Thema wichtig ist

Mehr und mehr Prozesse des Berufs- und Alltagslebens laufen heute digital ab. Die Zahl an Tools, Dienstleistungen und Medien, die online genutzt und die Summe an Daten, die dabei ausgetauscht und gespeichert werden, steigen unaufhörlich – und damit auch das Risiko, von Cyberkriminalität und Datendiebstahl betroffen zu sein.

Die potentiellen Folgen eines solchen Übergriffs, bei dem sich Kriminelle unautorisiert Zugang zu vertraulichen, sensiblen oder anderweitig geschützten Daten verschaffen und diese einsehen oder stehlen, sind nicht zu unterschätzen. Sie können weitreichende Auswirkungen wie Identitätsdiebstahl oder auch -betrug, Rufschädigung, Diskriminierung, finanzielle Verluste sowie andere wirtschaftliche oder gesellschaftliche Nachteile mit sich bringen.

Da diese sogenannten Datenpannen ein Vergehen gegen Datensicherheit und Datenschutz darstellen, sind  Unternehmen aller Art verpflichtet, ein gewisses Sicherheitsniveau für ihre Datenverarbeitung durch technische und organisatorische Schutzmaßnahmen zu garantieren.

Eines gleich vorweg – die Softdent Software für Ihre digitale Praxis entspricht den höchsten Sicherheitsstandards. Unsere Digitalisierungsexperten entwickeln die einzelnen Module stetig weiter und sind bemüht, Ihnen das Höchstmaß an Sicherheit am Puls der Zeit zu bieten. Die Gefahr von Cyberangriffen lauert allerdings oft woanders…

1. Der Mensch als Schwachstelle

Besonders in Zeiten immer besser und komplexer werdender Sicherheitslösungen rückt der Mensch als potentielle Schwachstelle in den Fokus von Cyberkriminellen. Häufig sind es die eigenen Mitarbeiter, die auf gefälschte E-Mails hereinfallen und wertvolle Daten und Informationen preisgeben. Dabei bedienen sich Social Hacker raffinierter, psychologischer Tricks, die positive und negative menschliche Eigenschaften und Verhaltensweisen gezielt ausnutzen, um ihre Opfer zu manipulieren.

Zumeist sind solche Angriffe von langer Hand geplant und erfolgen erst dann, wenn der Angreifer genügend Informationen zu seinem Opfer gesammelt bzw. sogar Vertrauen zu diesem aufgebaut hat und sich das Opfer daher leicht täuschen lässt. Erhalten Kriminelle so beispielsweise Passwörter für Ihre Business-Accounts, können Sie einfach in Ihr System eindringen.

Wie aber kann man sich vor solchen Angriffen schützen?

Wichtig ist, ein Bewusstsein für die Thematik zu schaffen und sich selbst zu verdeutlichen, in welchen Situationen man sich manipulieren lässt bzw. wie man entsprechende Warnsignale erkennt. Indem man Kontaktaufnahmen kritisch hinterfragt, Identität und Anliegen von Absendern überprüft und keine sensiblen Daten am Telefon oder in Mails weitergibt, können potentielle Opfer tatsächlich selbst einen wichtigen Beitrag zu Bekämpfung solcher Betrugsmaschen beitragen.

2. Firewalls, Updates, Virenschutz

Auch die Perimetersicherheit sollte in Ihrer Praxis gegeben sein. Perimeter-Firewalls kontrollieren den Datenverkehr zwischen dem Netzwerk Ihrer Ordination und öffentlichen Netzen. In den meisten Betriebssystemen sind sie bereits integriert. Wird eine Firewall sie richtig konfiguriert, kontrolliert sie, welche Zugriffe aus dem Internet möglich sind und verhindert, dass Datenpakete mit gefährdendem Inhalt  zentrale Server erreichen.

Achten Sie zudem darauf, dass auf allen PCs Sicherheitssoftware wie ein Virenschutz und eine AntiSpyware-Software installiert sind. Sie schützen Ihren Computer effektiv vor Malware. Dabei gilt sowohl für alle installierten Programme als auch für das Betriebssystem und den Web-Browser: Halten Sie diese stets auf dem aktuellsten Stand.

Sicherheitsupdates schließen Sicherheitslücken, beheben Schwachstellen und Fehler. Nutzen Sie hierbei die Funktion der automatischen Aktualisierung. Werden Rechner- und Serverupdates nicht regelmäßig vorgenommen, können Angreifer diese Sicherheitslücke zu ihrem Vorteil ausnutzen.

3. Sichere Passwörter nutzen

Oft machen „Kleinigkeiten“ den Unterschied und so ist eines der zentralen Themen rund um Cybersicherheit die Nutzung starker Passwörter. Denn tatsächlich werden immer noch recht häufig schwache, leicht zu entschlüsselnde Passwörter verwendet, die es Hackern leicht machen, an Daten zu kommen oder Systeme zu manipulieren.

Zudem sollten Sie darauf achten, nie dieselben Zugangsdaten für mehrere Anwendungen und Accounts zu verwenden.

Um sich all Ihre Passwörter merken zu können, bietet sich ein Passwort Manager zur zentralen Passwortverwaltung an. So müssen Sie sich somit nur noch ein einziges Master-Passwort merken, um auf all Ihre Kennwörter zugreifen zu können.

Und am allerwichtigsten: Geben Sie Ihre Zugangsdaten oder Passwörter niemals an andere weiter!

4. Sicheres WLAN

WLAN erfreut sich auch in Zahnarztpraxen großer Beliebtheit – immerhin ermöglicht es ein großes Maß an Flexibilität. Sie sollten allerdings stets darauf achten, die WPA2-Verschlüsselung zu aktivieren und das WLAN mithilfe eines starken Passwortes zu sichern.

Denn schlecht abgesicherte WLAN-Verbindungen bergen ein Risiko für die Cybersecurity Ihrer Ordination – sie ermöglichen Angreifern, unbefugt auf Daten zuzugreifen oder Malware ins System einzuschleusen. Seien Sie beim Übertragen von Daten vorsichtig und wählen Sie eine sichere Verbindung wie das Kommunikationsprotokoll https oder eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

5. Vorsicht walten lassen

Lassen Sie bei Mails oder Dateien aus dem Internet stets Vorsicht walten. In zahlreichen Fällen erfolgt die Verbreitung von Malware über Dateianhänge, die via Mail gesendet werden.

Ist Ihnen der Absender der Mail nicht bekannt, sollten Sie den Anhang lieber nicht öffnen. Und auch beim Download von Programmen etc. sollten Sie vorsichtig sein und diese nur von vertrauenswürdigen Quellen herunterladen. Überprüfen Sie heruntergeladene Daten immer auf Viren, bevor Sie diese öffnen!

6. Unterstützung suchen

Gerade in Ihrer modernen Zahnarztpraxis, in der Sie mit sensiblen, personenbezogenen Patientendaten betraut sind und in der digitale Tools die Finanzverwaltung erleichtern, ist Cybersicherheit wichtiger denn je.

Natürlich können Sie sich als vielbeschäftigter Zahnarzt aber nicht um alles kümmern. In punkto IT-Sicherheit können Ihnen IT-Sicherheitsberater oder spezialisierte Auditoren, die für Sie professionelle IT-Audits durchführen, unter die Arme greifen.

Bei solchen Audits werden mögliche Schwachstellen identifiziert und Maßnahmenpakete geschnürt, um die IT-Sicherheit in Ihrer Praxis zu erhöhen. Dabei handelt es sich zwar um einen regelmäßigen Prozess, der auch Geld kostet, sich aber mehr als lohnt.

7. Ein Bewusstsein für Sicherheitsthemen schaffen

Cybersicherheit sollte ein laufendes Thema für alle sein: Einerseits gilt es, die eigenen Cybersicherheitsprozesse zu hinterfragen – auch als Zahnarzt. Andererseits können Sie durch eine fortwährende Sensibilisierung und spezifische Schulungen für Ihre Mitarbeiter ein Bewusstsein für das Thema IT Sicherheit in der Praxis schaffen.

Zudem sollten Sie ab und an auch einmal testen, wie Ihre Ordinationsassistenten auf mögliche gefälschte Mails etc. reagieren und mit diesen gegebenenfalls ein aufklärendes Gespräch führen. Nimmt jeder seine Verantwortung wahr, tragen alle aktiv zur IT-Sicherheit in Ihrer Praxis bei!

 

* Ausschließlich zum Zweck der leichteren Lesbarkeit wird auf diesem Blog das generische Maskulinum verwendet. Hiermit sprechen wir ausdrücklich alle Geschlechteridentitäten ohne wertenden Unterschied an.

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