„Der Praxisführerschein hilft bei der Entscheidungsfindung über den eigenen Berufsweg“

| Für Praxisstarter

Was ist der Praxisführerschein? Was bringt er mir? Maximilian Christ hat ihn absolviert und verrät, warum es sich lohnt.

Maximilian Christ hat im Juli 2022 sein Zahnmedizinstudium an der Universität Innsbruck beendet. Wie sein Weg nach dem Studium weitergeht war für ihn ebenso wie für seine Studienkollegen eine spannende Entscheidung. Aus diesem Grund hat er sich dazu entschieden, den von softdent angebotene Workshop „Praxisführerschein“ zu absolvieren und als Hilfestellung zu nutzen.

softdent – der österreichische Digitalisierungspartner für Zahnärzte – bietet sowohl niedergelassenen Zahnärzten als auch Studenten am Anfang ihrer Berufslaufbahn wichtige Zusatzservices. Frei nach der Devise „Rundum-Service mit Mehrwert“ vom Digitalisierungspartner Nummer 1 für Zahnärzte.

So hörten die Digitalisierungsexperten gut zu, als von vielen Studenten und Praxisstartern einst der Wunsch nach Unterstützung bei betriebswirtschaftlichen und Marketing-Fragen aufkam. Darauf basierend wurde ein spezieller Workshop konzipiert: Der „DENTUP Praxisführerschein für Starter“ soll die wichtigsten Grundlagen im Bereich Organisation und Abrechnung, Verwaltung und Personalwesen sowie Marketing und Kommunikation vermitteln.

Der Andrang ist Jahr für Jahr groß, wenn es um die Sicherung der begehrten Plätze im Praxisführerschein-Seminar für angehenden Zahnärzte geht. Maximilian Christ hat den Praxisführerschein absolviert und verrät im Interview, warum sich dieser Workshop nicht nur für Studenten, sondern auch für niedergelassene Zahnärzte auszahlt:

Maximilian Christ im Interview über den softdent Praxisführerschein

Inwieweit hat Ihnen der Praxisführerschein den Einstieg ins Berufsleben erleichtert?

Im Verlauf der Veranstaltung wird ein guter Überblick über Möglichkeiten geboten, die Berufseinsteigern nach abgeschlossenem Studium offenstehen. ei es der Start auf der Zahnklinik, Jobsharing oder auch die Selbstständigkeit.

Zu jeder dieser Möglichkeiten werden die wesentlichen Rahmenbedingungen abgesteckt, sodass man einen guten Überblick über das bekommt, was neben der zahnärztlichen Arbeit auf einen zukommen wird. Diese Information habe ich als wichtige Hilfestellung zur eigenen Entscheidungsfindung empfunden.

Würden Sie den Praxisführerschein weiterempfehlen?

Definitiv! Primär würde ich den Praxisfüherschein an alle Studenten im Abschlussjahrgang weiterempfehlen, unabhängig davon, ob die Entscheidung über den Einstieg ins Berufsleben schon getroffen wurde oder nicht. Die Vortragenden waren sehr gut informiert und konnten auf jede Frage eingehen, was auch dazu führt, dass der Verlauf und die Themen der Veranstaltung stark von den Teilnehmern mitbestimmt werden kann.

Dadurch ist der Praxisführerschein sicher auch für Zahnärzte hilfreich, die bereits in einer Ordination tätig sind. So kann das ein oder andere Neue zum Thema Abrechnung mitgenommen und angewandt werden.

Was ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Besonders gut gefallen haben mir die immer wieder eingebauten Arbeitsaufträge, in denen man das gerade Vorgetragene umsetzen musste und sich seine eigenen Gedanken machen konnte.

So wurde ein starker Praxisbezug geschaffen, woraus sich ebenfalls wieder Fragen ergeben haben, welche im Anschluss geklärt werden konnten.

Warum haben Sie sich dafür entschieden, den Praxisführerschein zu absolvieren?

Da bei mir, nach Abschluss meines Studiums, die oben erwähnte Entscheidung anstand - in diesem Zusammenhang wurde mir der Praxisführerschein von verschiedenen Seiten empfohlen.

Welche Ausbildungsinhalte haben Ihnen besonders weitergeholfen?

Ich habe die Veranstaltung als Möglichkeit gesehen, meine bisherigen Überlegungen zum Berufseinstieg noch einmal zu ordnen und neuen Input zu bekommen - das hat mir in meiner Situation sicher am meisten geholfen.

Des Weiteren war der Praxisführerschein ein sehr guter Einstieg in das Thema der zahnärztlichen Abrechnung. Hier wurde zum einen natürlich das Abrechnungssystem vorgestellt, es wurden aber vor allem einige Tipps zur richtigen Leistungseingabe gegeben.

Welche Themen werden im Studium Ihrer Meinung nach zu wenig beachtet?

Die theoretische und vor allem die praktische zahnmedizinische Ausbildung ist bei uns sehr gut. Gegen Ende fehlen mir persönlich dann die wesentlichen Inhalte, wie es nach abgeschlossenem Studium weitergehen kann, welche Möglichkeiten sich eröffnen und welche Voraussetzungen ich dafür erfüllen muss – bei diesen Fragen war der Praxisführerschein eine praktische Ergänzung.

Wo gäbe es noch Potenzial für externe Schulungen?

Der von uns gewählte Beruf des Zahnarztes, ist gerade in der Selbstständigkeit viel mehr als die Behandlung von Patienten. Darüber hinaus muss sich mit allen Punkten der Praxisführung auseinander gesetzt werden: Personalführung, Abrechnung, wirtschaftliches, Versicherungen, rechtliche Hintergründe u.v.m.

In diesen Bereichen gäbe es sicher überall noch Potenzial für Schulungen, da diese Inhalte nicht im Studium vermittelt werden.

Was halten Sie von der Digitalisierung der Zahnarztpraxis?

Auch in der Zahnarztpraxis ist eine Digitalisierung unumgänglich. Ich stehe der Digitalisierung prinzipiell offen gegenüber.

Beispielsweise wird der Patientenaufklärung eine immer größere Bedeutung zukommen. Die Wege der Aufklärung werden gleichzeitig immer vielfältiger und die Patienten werden so zu einem kompetenten Gesprächspartner. Die Patientenaufklärung kann so gezielter und für beide Seiten auch effizienter stattfinden. So kommt beispielsweise ein Patient schon mit speziellen Fragen oder Bedenken in die Praxis, welche dann gezielt geklärt werden können.

Zahlreiche Prozesse der Digitalisierung schonen darüber hinaus die Umwelt, da Papier und Ressourcen eingespart werden. Vereinfachte Ablaufprozesse sowie die Optimierung der Behandlungs- und Verwaltungsprozesse entlasten letztlich das gesamte Team.

Was ist aus Ihrer Sicht für die Zahnarztpraxis der Zukunft besonders wichtig?

Man sollte die Digitalisierung als Hilfsmittel nutzen. Die persönliche Interaktion zwischen Patient und Arzt wird weiter im Vordergrund stehen und voraussichtlich sogar immer wichtiger werden. Die Menschlichkeit und das Zwischenmenschliche sind in keinem Fall ersetzbar.

Vielleicht kann die richtige Anwendung der Digitalisierung auch dahin führen, dass der Zahnarzt sich vermehrt seiner eigentlichen Arbeit widmen kann und somit auch mehr Zeit für den einzelnen Patienten bleibt.

Welche Tools von softdent, dem österreichischen Digitalisierungspartner für Zahnärzte, finden Sie besonders hilfreich?

Durch meine erst kurze Berufserfahrung konnte ich natürlich noch nicht alle Tools zur Gänze testen, dennoch ist es sehr auffällig, wie softdent den Weg der Digitalisierung mitgeht. So werden über einige Verknüpfungen die Arbeitsschritte sowohl für den Zahnarzt, als auch für das gesamte Team  vereinfacht und dadurch auch beschleunigt. Ganz egal, ob das der digitale Anamnesebogen, die Anruferkennung, Online-Terminvereinbarung, SMS-Erinnerung oder der integrierte Behandlungsplan ist.

 

 

* Ausschließlich zum Zweck der leichteren Lesbarkeit wird auf diesem Blog das generische Maskulinum verwendet. Hiermit sprechen wir ausdrücklich alle Geschlechteridentitäten ohne wertenden Unterschied an.

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Maximilian Christ

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