Faszination Golfsport: So gelingt der Einstieg

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Strawberry Tour bietet Turniere für Amateur-Golfer. Thomas Neuner von der Strawberry Tour kennt viele Tipps für Einsteiger und Profis.

Golf ist eine faszinierende Sportart. Nicht umsonst findet sie auch unter Zahnärzten zahlreiche Anhänger.

Wer es noch nie versucht hat, ist möglicherweise etwas gehemmt wegen der ersten Hürden, die es für den erfolgreichen Einstieg in den Golfsport braucht. Diese Sorge ist unbegründet, erklärt Thomas Neuner von Strawberry Tour.

Im Interview hat er uns verraten, was Beginner wissen sollten, was einen guten Golfplatz ausmacht und welche Reiseziele sich im Herbst und Winter für Golfliebhaber besonders lohnen.

Strawberry Tour – Interview mit Thomas Neuner

Können Sie das Konzept "Strawberry Tour" kurz vorstellen? Wie kann ich mir das als Freizeitgolfer in der Praxis vorstellen? 

Das Konzept ist einfach: Mitmachen kann jeder Amateur-Golfer, welcher berechtigt ist, bei vorgabewirksamen Turnieren mitzuspielen. Anmerkung für Nichtgolfer: Das sind jene Golfspieler, die einen entsprechenden Golfkurs gemacht haben, dadurch ein beim Golfverband eingetragenes Handicap haben und bei einem Golfclub Mitglied sind. 

Zuerst meldet man sich zur Strawberry Tour an – einfach über das Formular auf der Webseite – dann kann man bei jedem Turnier, das auf der Webseite im Turnierkalender bzw. Clubkalender aufgeführt ist, zum Pauschalpreis von 39 Euro pro Turnier mitspielen. Zum Turnier selbst meldet man sich direkt beim Golfclub an. 

Die Teilnahme ist gültig für eine Saison. Eine Saison verläuft von einem Finalturnier zum nächsten, die Finalturniere sind üblicherweise Anfang September. 

Wie gut sollte ich sein, um an den Turnieren mitzumachen? 

Die Strawberry Tour basiert auf der sogenannten "Nettowertung". Das bedeutet wie viele Schläge man braucht, u10m eine Runde am Golfplatz zu absolvieren, wird relativ zur eigenen Spielstärke (= das Handicap) gesetzt, um die Punkte zu berechnen. 

Zusätzlich ist die Wertung der Strawberry Tour auf Handicap-Gruppen aufgeteilt, dadurch stehen nur Spieler mit ähnlicher Spielstärke in Konkurrenz zueinander. 

Das bedeutet: Ganz egal wie “gut” man ist – mitspielen kann jeder, der eine Turnier-Lizenz gemacht hat = einen Golfkurs, der zum Mitspielen bei Golfturnieren berechtigt. Durch die Nettowertung in Handicap-Gruppen hat man faire Chancen auch etwas zu gewinnen. 

Unabhängig vom sportlichen Wettbewerb kann man die Strawberry Tour ganz einfach als Gelegenheit nutzen, auf vielfältigen Plätzen zum günstigen Preis zu spielen, ohne sich auf Punkte und Ranglisten zu versteifen. 

Man kann bei Ihnen auch ausgewählte Golfreisen buchen. Was macht aus Ihrer Sicht eine gelungene Golfreise aus? 

Die Strawberry Tour bzw. dessen Betreiber “Golf Direkt” ist kein Reiseanbieter, aber wir arbeiten seit über einem Jahrzehnt erfolgreich mit “Gruber Golfreisen” zusammen, die sich auf Golfreisen spezialisiert haben. 

Für einen Golfer zählt vor allem, dass die Reise gut organisiert ist, z. B. was den Transport, Aufbewahrung und Versicherung der Golfausrüstung betrifft oder alternativ die Reservierung von Leihschlägern vor Ort.

Wichtig ist auch, dass die An- und Abreise vom Hotel zu den Golfclubs und die Buchung der Startzeiten am Golfplatz klappt. Bei den Strawberry Tour-Pauschalreisen von Gruber Golfreisen ist immer eine Reisebegleitung dabei, die die Golfer vor Ort betreut und sich um deren spezifische Anliegen kümmert. 

Eine Golfreise kann auch ein Kurzurlaub sein, bei der Strawberry Tour gibt es dazu immer wieder einzelne Hotelangebote und die “Turnierblöcke”, das sind Strawberry Tour-Turniere, die in zeitlicher und räumlicher Nähe zueinander stattfinden. 

Immer beliebter werden Golfreisen mit dem Wohnmobil, wo von einem Golfclub zum nächsten gefahren wird und direkt neben dem Golfplatz campiert wird. Manche Golfclubs stellen dazu bereits spezielle Angebote für Camper bereit, allerdings sollte man sich dennoch vorher anmelden bzw. informieren, ob Wohnmobile erwünscht sind. 

Was macht einen guten Golfplatz aus? 

Das ist eine sehr subjektive Frage. Es gibt sehr viele gute Golfplätze, die es wert sind, sie zumindest einmal zu spielen.  

Die Golfanlage sollte auf jeden Fall gut gepflegt und sauber sein. Eine ruhige Lage, schöne Landschaft und abwechslungsreiches Design des Platzes sind ein Plus. 

Das Erleben eines Golfplatzes hängt aber nicht nur vom Grün ab, sondern wird wesentlich von dessen Umfeld beeinflusst – also das Clubhaus, Gastronomie, Parkplätze und die Interaktion mit den Mitarbeitern des Golfclubs und wie gut die Abläufe organisiert sind. 

Wo liegen Ihrer Ansicht nach die schönsten Golfplätze der Welt? 

Das hängt von der persönlichen Präferenz ab und kann nicht pauschal beantwortet werden. Schöne Golfplätze gibt es fast überall rund um die Welt. Manche bevorzugen Berge und Seen als Kulisse – hier ist man in Österreich gut bedient. Wer eher Sonne, Strand und Meer haben möchte, fährt in Mittelmeerdestinationen. 

Manche Golfplätze sind aus historischen Gründen attraktiv oder weil sie Alleinstellungsmerkmale aufweisen oder weil sie sich in besonders weit entfernten Destinationen befinden. 

Welche Destinationen empfehlen Sie für Golfliebhaber im Herbst und Winter? 

Nachdem Golf ein reiner Freiluftsport ist, richtet sich das nach den jeweiligen klimatischen Verhältnissen. Das ideale Wetter zum Golfspielen ist, wenn es trocken und windstill ist, mäßig warme Temperaturen bei nicht zu allzu intensiver Sonnenstrahlung. 

Diese Verhältnisse findet man im Herbst und Winter in Destinationen wie Zypern, Spanien, Portugal oder Marokko. 

Aber auch in manchen Regionen Österreichs und angrenzenden Gebieten wie Südtirol gibt es Golfanlagen, die ganzjährig bespielbar sind. 

Haben Sie vielleicht einen "Geheimtipp" rund ums Golfspielen bzw. den Golfurlaub für unsere Leser? 

Eine der Entscheidungen, die man als Golfer treffen muss ist, wo man seine Mitgliedschaft hat und welche Art von Mitgliedschaft. Herkömmliche Mitgliedschaften beinhalten ein volles Spielrecht, das heißt, man kann auf dem jeweiligen “Heimatplatz” jederzeit ohne weitere Kosten abschlagen – gut für Vielspieler

Wer eher ein Gelegenheitsspieler ist, der nicht jedes Wochenende am Golfplatz verbringen möchte und/oder lieber auf unterschiedlichen Plätzen spielen möchte, für den ist eine sogenannte Fernmitgliedschaft oder Sparmitgliedschaft die bessere Wahl.

Dabei hat man zwar im Heimatclub kein Spielrecht, diese Mitgliedschaften sind dafür erheblich günstiger. Rabattbücher wie “Golf for 2”, “LeisureBREAKS”, “Fairway 2 Hotel” etc. bieten zudem die Möglichkeit, verschiedene Golfplätze kostengünstig zu entdecken. 

Haben Sie sonst noch ein paar Tipps für unsere golfbegeisterten Leser sowie alle, die es noch werden wollen? 

Golf unterscheidet sich von anderen Sportarten vor allem durch die Tatsache, dass es gewisse Einstiegshürden gibt – so gilt man erst dann als “richtiger” Golfer mit Handicap, wenn man einen Golfkurs absolviert hat und Mitglied in einem Golfclub ist. 

Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen. Viele Golfclubs bieten Schnupperkurse oder Nicht-Golfer-Turniere, bei denen man einfach mal zum Spaß den Schläger schwingen kann. 

Dabei sollte man kleinere Golfclubs nicht ignorieren, bei welchen man häufig eine zwanglosere, familiäre Atmosphäre vorfinden. 

Weitere Infos finden Sie im Beitrag Golftipps für Einsteiger (golf-direkt.com).

 

 

* Ausschließlich zum Zweck der leichteren Lesbarkeit wird auf diesem Blog das generische Maskulinum verwendet. Hiermit sprechen wir ausdrücklich alle Geschlechteridentitäten ohne wertenden Unterschied an.

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